Spirit of Cochise Apache

         
Chateau du Tertre in der Normandie nahe Caen

Hmmh, hab' ich mich wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt. Das Bündel Geldscheine, das Klaus am Abreisetag dem Schlossbesitzer gab, war nicht der Kaufpreis sondern der Obulus für die Übernachtung...

Also, dies Mal ging es wieder nach Plouescat. Davon können wir alle drei nicht genug bekommen. In der Nähe von Caen haben wir einen Zwischenstopp im Chateau du Tertre bei Falaise gemacht. Sehr hundefreundlich mit riesigem Schlosspark mit Teich und einem Rudel Irischer Wolfshunde. Die sind ein bisschen größer als ich...

Apportieren im Schlosspark. Das macht super Spaß nach einer langen Fahrt und Frühstück gibt's obendrein. Auf dem Weg in die Bretagne haben wir ausnahmsweise mal einen Umweg durch die Normannische Schweiz gemacht. Sehr schön - wenn man im Auto vorne sitzt und den Überblick hat (grummel).


Apportieren im Schlosspark


Ty ar Roc'h und Trouz ar Mor
(dazwischen noch das kleine Ty Bihan)

Das Ty ar Roc'h war leider schon vermietet und deshalb mussten wir quasi umziehen. Da waren Belgier drin, die von früh bis spät geangelt haben, die Fische dann aber wie alle anderen im Supermarkt kaufen mussten, hä, hä, hä. Links auf dem Foto könnt ihr unser angestammtes Domizil sehen. Ganz rechts ist das Trouz ar Mor  (Bretonisch für Anfänger: Lärm am Meer) das wir für 2 1/2 Wochen gemietet hatten.
Für eine gute Woche hatten wir Besuch. Dem Klaus seine Cousine (mein Französisch wird immer besser) Christine  nebst Gemahl Rolf waren uns mit ihrem Wohnmobil gefolgt und quartierten sich für eine Woche ein. Wir hatten eine schöne Zeit und konnten den beiden viel von unserer Zweitheimat zeigen. Sie zeigten sich erkenntlich und putzten für uns die von der Gischt getrübten Panoramafenster.

Das Trouz ar Mor hat nämlich einen großen Vorteil. Aus dem Wintergarten kann man um die Ecke gucken und die gesamte Küste überblicken. Vorausgesetzt natürlich, dass man jemanden dabei hat, der einem ab und zu die Fenster putzt! Und von draußen kann keiner reingucken. So und jetzt passt mal auf, ich tu' mal was für Eure Bildung und referiere über Ebbe und Flut.
Ebbe und Flut? Kennt Ihr nicht? Macht nix, erkär' ich Euch! Hier rechts könnt Ihr erstmal die Ebbe sehen. Kennt Ihr ja aus Eurem  Portemonnaie. Da läuft alles Wasser aus der Anse de Kernic raus. Ich glaube rüber nach England. Dann steht den Inselaffen das Wasser bis zum Hals. Nach so ungefähr sechs Stunden ist das Wasser wieder da. (unten)

Das liegt an der Gravitation, Rotation und Revolution. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Außerdem noch wegen Sonne, Mond und Erde. Hier ist die Reihenfolge aber egal. Kapiert? Wenn nicht, dann macht es doch wie Sabine und Klaus. Die gucken auf einen Zettel aus dem Internet und wissen immer ganz genau wann, wo und überhaupt Wasser da ist oder nicht.

Wenn ein Hund nicht nur hübsch, sportlich
und intelligent sondern auch noch bescheiden und genügsam ist...

... dann ist es kein Wunder, dass man sogar vom "Boucher" im Supermarkt verehrt und mit einem kleinen Knochen belohnt wird!

Hier könnt Ihr mal uns alle drei sehen.
Meine Säckchenwerfer gucken natürlich
nicht in die Kamera, weil die längst nicht so gut aussehen wie ich.

Wenn Klaus gute Laune hat, lässt er den "Chef de Cuisine" raushängen und verwöhnt die hungrigen Urlauber mit einer "Plateau de Fruits de Mer". Lauter so'n Glibberzeug! Riecht nach Fisch!

Die beiden letzten Bilder stammen übrigens von dem "waschechten" Franzosen auf dem Bild rechts. Mr. Rolf 'Eckmahn!